Der Berliner Erste Mai 2010

Am 1. Mai in Berlin wird keine Demonstration um 13 Uhr stattfinden, ebenso wenig der europaweite Mayday. Die traditionsreiche traditionalisitsche 13-Uhr-Demo leninistischer, maoistischer und stalinistischer Vorgestriger fällt in diesem Jahr flach.

Vergangenes Jahr hatten sich am 1. Mai lediglich 200 Menschen an der Demonstration beteiligt. Da anschienend niemenschd mit einer besseren Mobilisierung in deisem Jahr rechnete (oder sie nicht organisieren wollte), wurde die Demonstration nicht angemeldet (Quelle: Comments auf Indymedia). Anscheinend sind Stalin, Lenin und Mao nicht mehr so in wie früher, das Konzept hat sich anscheinend überlebt. Allerdings wurde dem auf Indy auch widersprochen: vielleicht findet die irre Manifestation um 13 Uhr also doch statt? Auch die Mayday-Parade scheint nicht stattzufinden. Den Organisator_innen der hedonistischen postautonomen Parade gegen Prekarisierung befürchten wohl zu viel Spaß und kritisieren mangelnde Inhalte, wie die taz zu berichten weiß.

So bleibt mehr Zeit, den Naziaufmarsch (vor-)mittags in Berlin zu verhindern. Bevor die revolutionäre 18-Uhr-Demo beginnt, bliebe eigentlich noch Zeit, eine Flasche Bier auf dem Myfest zu trinken, doch das ist leider dieses Jahr verboten.

Vormittags demonstrieren übrigens die Gewerkschaften und mobilisieren zu einer Großkundgebung am Brandenburger Tor.

Text: Creative Commons by-nc-sa 3.0


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